In der Gruft 

und selbst in Peck Valley würde man ein bisschen erschauder n, hätte man von der lockeren Auffassung des Totengräbers gewusst wenn es zum Beispiel um rue kostbare Totenkleidung ging, di~ man bei geschlossenem Sarg eh nicht sah, und das Maß der Wür­de, mit der rue Verstorbenen in rue nicht immer mit der nötigen Sorgfalt bemessenen Särge eingepasst wurden. Birch war ganz of­fensichtlich nachlässig, unempfindlich und unbeliebt, doch ich glaube immer noch nicht, dass er ein schlechter Menst.‘.1 war. Er war einfach grobschlächtig und umensibel -gedankenlos, achtlos und dem Alkohol zugeneigt, wie sein leicht vermeidbarer Unfall beweist, und ohne den Hauch von Vorstellungskraft, die einen durchschnittlichen Bürger die Schranken des guten Geschmacks nicht übertreten lässt. 

Da ich kein geübter Geschichtenerzähler bin, weiß ich nicht, wo ich mit Birchs Geschichte beginnen soll. Ich denke. man muss in dem kalten Dezember r88o anfangen, als der Boden gefroren war und die Totengräber bis zum Frühling keine Gräber ausheben konnten. Glücklicherweise war es ein kleines Dorf und die To­desfälle selten, so dass es möglich war, sämtlichen leblosen Schütz­lingen Birchs eine vorläufige Ruhestätte in der alten Leichengruft zu geben. Der Totengräber wurde bei dem kalten Wetter noch fauler und schien in seiner Achtlosigkeit sogar sich selbst zu über­treffen. Nie hatte er zerbrechlichere w1d schlechtere Särge gezim-mt·rt und sich weniger um das rostige Schloss an der Grufttiir ge­kümmert, die er nachlässig aufriss und zuwarf. . _ 

Schließlich setzte das Frühjahrstauwetter ein und geschätog wurden die Gräber fi.ir die neun stummen Ernten des Sensenrnan-d nes vorbereitet. l3irch, obwohl er d.ie Packerei des Urnbectens U!l Begrabens scheute, machte sich a.n einem entsetzlichen Aptilmor-gen an die Arbt.’it, stellte sie aber schon vor Mittag, nachdem er nur eiueJ, ein2igen Leichnam it1 seine evvigt‘ Ruhesciitte gelegt harte,